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Interview mit Doc Baumann

geschrieben am 21. Mai 2008 von Pia Kleine Wieskamp

Doc Baumann - Autor

Das Interview mit Doc Baumann führte Michael Schäfer für Radio Euro:

Wenn man sich mit dem Thema „Digitale Bildbearbeitung“ beschäftigt, kommt man an der Person Dr. Hans D. „Doc“ Baumann nicht vorbei, welcher als der Experte für Digitale Bildbearbeitung in Deutschland gilt. Ich hatte das große Glück zum Erscheinen seines neuen Buches „Photoshop Tipps & Tricks“ ein Gespräch mit ihm führen zu dürfen.

Herr Baumann, was war das erste Grafikprogramm mit dem Sie jemals gearbeitet haben und was war es im Stande zu leisten?

DOC: Das erste Grafikprogramm mit dem ich gearbeitet habe, war MacPaint, das war 1984, und die Darstellung beschränkte sich damals auf schwarze und weiße Pixel, die etwa so groß waren wie Badezimmerkacheln. Damit konnte man malen, sehr einfach natürlich nur. Bildbearbeitung gab es noch nicht, da es noch keine Möglichkeit gab, die Bilder in den Rechner zu übertragen. Das kam erst ein paar Jahre später, da gab es für normale User den ersten einfachen Scanner, so ein kleiner schwarzer Kasten, den setzte man statt des Druckkopfes mit dem Farbband in den Nadeldrucker ein. Dieser hatte vorne ein kleines Loch, das geheimnisvoll rot leuchtete und dann spannte man da, wo das Papier normalerweise eingezogen wurde, ein Foto ein. Dieser Scanner ging dann Zeile für Zeile – mit der Lärmentwicklung einer mittleren Kreissäge – von rechts nach links und von links nach rechts über das Bild und scannte dieses in Bitmap, man hatte also nur schwarze und weiße Pixel, in die er das umsetzte. Das war die erste Möglichkeit Bilder in den Rechner zu übertragen und ganz rudimentär Bildbearbeitung zu betreiben.

Sie hatten aber auch noch andere Berührungspunkte mit Technik, die damals noch in den Kinderschuhen steckte, Stichwort DTP…

DOC: DTP ist in sofern eine wichtige Geschichte für mich gewesen, weil ich 1986 ein Buch über die historischen, kirchengeschichtlichen und philosophischen Hintergründen des Filmes „Der Name der Rose“ gemacht habe. Da war ich auch bei den Dreharbeiten und habe fotografiert, Interviews gemacht, und es dauerte endlos lange, bis ich das Interview mit Sean Connery im Kasten hatte, und es war dann so knapp vor dem Start des Filmes, dass wir das mit normalen Druckverfahren gar nicht mehr hingekriegt hätten. Damals stand zufällig seit ein paar Wochen der erste Laserbelichter in Frankfurt und ich hatte das erste DTP-Programm, das es überhaupt gab. Damit habe ich das Buch am Rechner gesetzt – auf dem ersten Mac mit einem Mini-Bildschirm, ohne Festplatte und mit zwei 400-KB-Diskettenlaufwerken. Auf dem einem Laufwerk das System, Programm und die Schriften, auf dem anderen die Datei, und wenn man irgendetwas machen wollte, musste man erst einmal Diskjockey spielen und die Disketten auswerfen und neue einlegen. Das dauerte endlos. Aber es hat dann ganz gut geklappt, das Buch wurde veröffentlicht, sah auch ordentlich aus, und wurde mit einer Auflage von 100.000 Exemplaren ein Bestseller. Darauf hin interessierten sich viele Leute dafür, wie ich dieses Buch gemacht hätte. Ich habe dann ein paar Artikel dazu geschrieben und z.B. auch – was mir immer gerne in Erinnerung geblieben ist – einen Vortrag vor dem Börsenverein des Deutschen Buchhandels – vor den Herstellern der großen deutschen Verlage, die für solche Sachen wie Druck, Druckvorstufen und mehr, zuständig sind – gehalten. Am Ende spendeten die mir höflichen Applaus, einer kam auf mich zu und sagte zu mir „… ach, wissen sie, junger Mann, das, was Sie uns da gezeigt haben, ist ja ganz nett, aber glauben sie doch bitte nicht, dass man mit diesem Verfahren richtige Bücher oder Zeitschriften wird machen können. Damit wird in 10 Jahren vielleicht der Edeka-Kaufmann an der Ecke die Sonderangebote auf den Wurfzetteln anpreisen können, aber ein richtiges Buch mit Blocksatz und Typographie wird man damit nie machen können…“. Und heute redet überhaupt keiner mehr von DTP, da es so selbstverständlich geworden ist, dass es gar keine Alternativen mehr gibt. Insofern habe ich mir damals schon gedacht: „Wartet mal ab, Jungs, wer zuletzt lacht…“.

Und auf diesem Weg bin ich letztendlich auch professionell mit der digitalen Bildbearbeitung in Berührung gekommen. Unter anderem, weil ich damals vor allem für die „Page“ geschrieben habe. Dort interessierte man sich auch dafür, wie dieses Buch entstanden war. Ich habe dann ein paar Jahre vor allem über Schriftgeschichte, Schrift und Druckvorstufe geschrieben, und bei der „Page“ sagte man mir eines Tages, es gäbe da ein neues Bildbearbeitungsprogramm, das könnte jetzt auch mit Farben – ich glaube 32 waren es – arbeiten, und ob ich nicht Lust hätte, mal etwas darüber zu schreiben. Das habe ich dann gemacht und bin auf diese Weise auf der Bildbearbeitungsschiene tiefer reingerutscht.

Was hat sich seit dem verändert? Was ist Ihrer Meinung nach der „Sprung“ oder „Meilenstein“ in der Geschichte der digitalen Bildbearbeitung gewesen?

DOC: Das kann man so gar nicht sagen, das hat sich alles wechselseitig ergänzt. Es war auch immer ein Ping-Pong-Spiel zwischen Hard- und Software – viele Dinge waren am Anfang einfach deswegen völlig unmöglich, weil es die entsprechende Hardware nicht gab. Monitore, die Graustufen dargestellt hätten, gab es anfangs nicht, sondern wirklich nur schwarze und weiße Pixel. Es gab erst Jahre später welche, die auch in der Lage waren Graustufen, dann Farben dazustellen. Aber viele Prozesse, die man für die digitale Bildbearbeitung im hochwertigen Sinne darstellen muss, haben damit zu tun, dass sie in einer vernünftigen Zeit vom Rechner bearbeitbar sein müssen. Mit dem geringen Arbeitsspeicher und der geringen Taktfrequenz, die diese ersten Rechner hatten, wäre, selbst wenn die Software dagewesen wäre, vieles noch nicht möglich gewesen, weil die Rechner dafür einfach viel zu langsam waren. Daher war es ein ständiges hin und her zwischen erweiterter Software im Bereich Monitore, im Bereich der Rechner selber, im Bereich Scanner, natürlich dann Digitalkameras, und dem, was die Programmierer der Software jeweils daraus gemacht haben.

Eine ganz wichtige Sache war bei Bildbearbeitungsprogrammen die Entstehung von Ebenen. Das heißt, dass man nicht nur auf einer Ebene arbeitet und alles, was im Laufe der Zeit an einem Bildprojekt geändert wurde, endgültig reinrechnete und es damit unveränderlich war, sondern dass man, wenn man noch nicht ganz sicher ist, was mit bestimmten Elementen passieren soll, jederzeit die Möglichkeit zur Änderung hat. Stellen sie sich das vor wie viele Schichten von Transparentfilm mit jeweils einem Bildelement drauf. So konnte man alles in verschiedenen Ebenen übereinander stapeln, Ebenen ausblenden oder löschen, Elemente verschieben oder ihnen neue Helligkeiten geben, Filter darauf anwenden und vieles mehr. Wenn Sie mich also auf einen Punkt festlegen wollen, würde ich sagen, dass es das Wichtigste war, dass Mitte der 90er das Ebenenkonzept eingeführt wurde.

Hat sich Ihre Arbeitweise seitdem stark geändert? Oder gibt es Dinge, die gleich geblieben sind?

DOC: Das hängt immer sehr stark davon ab, was die Software anbietet. Ich würde da weniger von mir reden als von anderen, die digitale Bildbearbeitung anwenden. Ich bin ja kein typischer Anwender, sondern dadurch, dass ich darüber schreibe, muss ich mich natürlich immer intensiv mit den neusten Funktionen auseinandersetzen und sehe damit auch, was sie können. Mir passiert es aber auch sehr häufig – ebenso wie meinem Kollegen Christoph Künne, mit dem ich zusammen das Magazin „Docma“ mache – dass wir wegen einer Reportage zu jemanden kommen, der hervorragende Sachen macht – vom Ergebnis her – und dann passiert es nicht selten, dass wir, wenn wir ihm beim Arbeiten über die Schulter schauen, fragen, ob er das Ganze ernst meinen würde, wie er das jetzt macht, und dass es doch längst wesentlich einfacher gehen würde. Und vieles davon wissen diese professionellen Benutzer einfach nicht.

Ein Beispiel: Ich habe vor etlicher Zeit eine Reportage über einen Illustrator gemacht, der an einem Projekt, welches aus vielen Einzelbildern bestand, ungefähr zehn Jahre lang gearbeitet hat. Ich habe also lange mit ihm gesprochen, wie er das Eine oder Andere umgesetzt hat, und zwischendurch immer wieder mal gefragt, wie er diesen oder jenen Bereich bearbeitet und mit welchem Werkzeug er es umgesetzt hatte. Wenn ich ihm sagte, dass manche Arbeitsschritte mittlerweile wesentlich einfacher zu bewerkstelligen sind, wusste er das so noch gar nicht. Als wir mit dem Interview fertig waren, meinte er, warum ich nicht schon vor fünf Jahren zu ihm gekommen wäre, dann hätte er das ganze Projekt sicherlich in der Hälfte der Zeit geschafft.

Das heißt nicht, dass diese Leute schlecht sind, im Gegenteil, sie sind sogar sehr gut, wahrscheinlich sogar so gut, dass sie so viele Aufträge haben, dass sie vor lauter Arbeit gar nicht dazu kommen, sich die neuen Versionen der Software, mit denen sie arbeiten, wirklich anzuschauen. Sie haben irgendwann einmal mit einer Photoshop-Version angefangen und sich eingearbeitet – selber oder mit Büchern oder Seminaren, haben sich diese Techniken angeeignet und arbeiten seitdem damit. Sie wissen zwar, dass im neuen Photoshop einige Dinge auch anders gehen, aber so, wie sie es machen, funktioniert es ja auch. Die Ergebnisse sind hervorragend, nur wenn man sich anschaut, wie sie dort hinkommen, dann gibt es inzwischen Wege oder Werkzeuge, die so etwas in einem Bruchteil der Zeit schaffen, und dies meist noch wesentlich eleganter und mit mehr Eingriffsmöglichkeiten.

Die Frage ist also nicht nur, ob man ein guter Grafiker oder Fotograf ist, oder ob man gut mit einem Grafikprogramm umgehen kann, sondern ob man sich die Mühe macht, sich in eine neue Version so einzuarbeiten, dass man die neuen Möglichkeiten, die dieses Programm bietet, auch voll ausnutzen kann. Es gibt natürlich immer wieder 1000 neue Sachen, und oft schaue ich bei diesen neuen Funktionen einmal rein und erkenne, dass ich das nicht brauche, dass es eine Sache ist, mit der ich so nie arbeiten würde, weil sie nicht meiner Arbeitsweise entspricht. Aber man muss diese Funktionen einfach mal durchgearbeitet und sich angeschaut haben, um sie vielleicht später einmal gegen den Strich anwenden zu können, in einer Art und Weise, bei der sich die Programmierer nie gedacht haben, dass man das so überhaupt umsetzen kann.

Nehmen wir z.B. einmal eine Funktion aus der neuen Photoshop-Extended-Version. Das ist eine Version, die etwas teurer und etwas umfangreicher als die normale Version ist, und sie beinhaltet Funktionen, die normalerweise z.B. nur der medizinischen Bilddatenverarbeitung dient. Mit diesen Funktionen kann man z.B. so unangenehme Sachen wie das Wachstum von Geschwüren in Langzeitstudien verfolgen und indem man verschiedene Filter anwendet, die nur für solche Anwendungen gedacht sind, kann man dann schauen, wie sich in bestimmter Zeit gewisse Gewebeveränderungen entwickeln. Wenn man sich nun diese Funktionen einmal näher anschaut, und den Algorithmus erkennt, auf dem das Ganze beruht, kommt man irgendwann auf die Idee, dass man damit auch ganz andere Dinge machen kann. Ich habe z.B. einmal mein Stativ in Venedig auf dem Markusplatz gestellt und ganz viele Bilder gemacht, weil man den Markusplatz ja nie ohne Menschen oder Tauben sieht, und wenn man es früh morgens versucht, ist dort nur Nebel, das bringt also auch nichts. Aber wenn man dann diesen medizinischen Filter anwendet, dann sucht dieser sich aus allen Bildern die Pixel, die konstant bleiben und rechnet alle Pixel raus, die sich zwischen den Bildern verändern. Man hat so also, wenn man diese 50 Bilder miteinander verrechnet, plötzlich einen leeren Markusplatz. Und das sind Sachen, die muss man erst einmal erforschen, wenn man ein Programm neu bekommt, um damit vielleicht eine Sache zu machen, bei der die Programmierer nicht gedacht haben, dass man diese Funktion auch dafür verwenden kann.

In Ihrer Zeitschrift „Docma“ 04 / 2007 gab es einen interessanten Beitrag über computergenerierte Szenen, in dem man deutlich erkennen konnte, wie „einfach“ es mit der heutigen Technik ist, Bilder künstlich zusammen zu setzen, die dann ganz real erscheinen. Gleichzeitig haben Sie aber im Vorwort dieser Ausgabe einen Fall beschrieben, in dem diese Manipulation zum Negativen verwendet wurde. Wo liegen Ihrer Meinung nach der Vorteil, und wo die Gefahren solcher Methoden oder Möglichkeiten, die uns die moderne Bildbearbeitung heute bietet?

DOC: Das sind die gleichen. Sobald ich irgendwelche Mittel und Werkzeuge habe, kann ich natürlich nie ausschließen, dass das, was auf der einen Seite dem kreativen Gestalter oder Künstler als hilfreiches Werkzeug zur Seite steht, von Menschen missbraucht wird, die ganz andere Sachen damit machen wollen. Menschen, die es bewusst darauf anlegen, dem Betrachter einen unzutreffenden Zustand der sichtbaren Welt vorzuspielen und ihn zu bestimmten Reaktionen zu verleiten – welche das auch immer sein mögen. Diese Zustände entsprechen dann aber nicht der realen Welt, womit sie wiederum nicht adäquate Reaktionen auf diese Welt hervorrufen. So etwas kann man nie ausschließen. Es ist wie bei der Gen-Technik: Wenn ich auf der einen Seite die Möglichkeit habe, durch Klonen von Stammzellen vielleicht irgendwann einmal Menschen zu helfen, wenn ich Organe, die beschädigt sind, nachwachsen lassen und implantieren kann, dann ist das eine tolle Sache, gegen die isoliert wahrscheinlich niemand etwas haben wird. Ich kann mit dieser Gen-Technik aber auch sicherlich auf der anderen Seite Dinge machen, die die meisten Mensch für entsetzlich halten würden. Nur das Werkzeug ist dasselbe – und so ist es mit der digitalen Bildbearbeitung natürlich auch. Je ausgefuchster und differenzierter diese Werkzeuge werden – gerade jetzt mit der Integration von 3D-Objekten, die am Rechner generiert und dann in Szenen integriert werden, mit allen Umwelteigenschaften wie Schattenwurf, Spiegelung, Reflexionen und was es da noch alles gibt – kann ich natürlich nicht ausschließen, dass irgendwelche nicht wohlmeinenden Menschen das dazu ausnutzen, um Szenen zu generieren, die nicht stimmen.

Nehmen wir eine ganz einfache Sache: Ich habe ein Hotel, das in einer miserablen Umgebung steht. Eine Gegend, in die ich freiwillig nie, wenn ich es so in einem Reiseprospekt sehen würde, hinfahre. Mit der digitalen Bildbearbeitung kann ich das Ganze so schön machen, dass es ausschaut, als wenn es prima kläge, und ich erst sehe, dass es ganz anders ausschaut, als ich es mir gedacht habe, wenn ich dann wirklich vor Ort bin.

Nur muss man dazu auch immer sehen, Beispiele wie dieses werden oft dazu herangezogen, um zu behaupten, dass digitale Bildbearbeitung oder digitale Fotografie eine fürchterliche Sache ist und dass seitdem gefälscht wird, was das Zeug hält. Das ist auf der einen Seite richtig, weil es einfacher geworden ist. Doch wenn wir einmal bei diesem Beispiel bleiben, liegen ganz viele Dinge schon etliche Schritte vorher. Ich kann dieses Hotel mit einem geeigneten Teleobjektiv oder zu einer geeigneten Tageszeit aufnehmen, oder ich wähle bestimmte Ausschnitte, oder anderen Mittel der Fotografie, ohne in irgendeiner Weise digital dort einzugreifen, so dass ich diese ganzen Werkzeuge hinterher gar nicht mehr brauche. Das, was also Analog-Fotografen an dieser Methode immer bemängeln, stimmt einfach nicht, weil sie dabei unterschlagen, dass bereits der Akt des Fotografierens so viele Entscheidungsmöglichkeiten offen lässt, um inadäquate Bilder zu schaffen, die mit der Wirklichkeit letzten Endes wenig zu tun haben, dass der Sprung zur digitalen Fälschung nur noch ein gradueller ist.

Sollte es dann nicht dabei so etwas wie eine moralische Ethik geben, der sich jeder, der mit Bildbearbeitung zu tun hat, verpflichtet fühlt?

DOC: Wie will man das durchsetzen? Das ist das gleiche wie mit Waffen. Ich könnte auch sagen, dass jeder Waffen kaufen darf, aber er sollte so anständig sein, diese Waffe nie in einer Art und Weise zu benutzen, die andere Menschen gefährden oder verletzen kann. Ich muss aber davon ausgehen, dass es Menschen geben wird, die sich nicht an diesen moralischen Kodex halten. Andererseits kann ich auch ein Küchenmesser kaufen und jemanden damit erstechen, obwohl es dazu nicht gedacht war. Diese Grenzen der Ethik kann ich zwar voraussetzen oder für wünschenswert erachten, aber ich kann sie nie durchsetzen.

Es gab z.B. einmal von bestimmten Fotografen-Kreisen eine Anregung, dass Bilder, die digital manipuliert sind und veröffentlich werden, unter dem Bild mit einem „M“ für manipuliert oder bearbeitet versehen werden müssen. Das ist an sich eine tolle Idee, aber inzwischen gibt es eigentlich kein Bild mehr, welches nicht digital bearbeitet ist. Bilder werden geschärft oder aufgehellt, es werden bestimmte Farbkorrekturen vorgenommen usw. Ich bearbeite diese Bilder zwar, aber letzten Endes nehme ich nur Verschlechterungen heraus, die im Laufe des Produktionsprozesses entstanden sind. Ich nähere also die Bilder dem, was ich als Fotograf in der fotografierten Szene sehe, wieder an und nehme technische Mängel, die alleine durch die Produktion und den technischen Apparat bestimmt sind, wieder raus. Ich mache dieses Bild also nicht unechter, sondern echter als es vorher war. Nur gibt es hierbei natürlich keine Grenze, bei der ich sage „an dieser Stelle höre ich auf“.

Wenn ich z.B. ein Dia einscanne und da ist Staub drauf, wird sicherlich niemand etwas dagegen haben, wenn ich diesen Staub mit Photoshop entferne, weil niemand ein Bild mit Staubkörnern sehen möchte. Doch das gleiche Werkzeug kann ich benutzen, wenn ich sehe, dass diese Person dort einen unschönen Leberfleck hat, und da ich schon einmal dabei bin, kann ich diesen Leberfleck gleich mit entfernen. Wo ist dann die Grenze? Irgendwo müsste ich mir sagen, dass ich an eine Grenze komme und nicht mehr weiter darf. Aber diese Grenze gibt es nicht. Es ist ein verwaschener Bereich, und ich muss je nach Situation selber entscheiden, ob ich weiter gehe oder nicht. Wenn ich davon ausgehe, dass der Betrachter dieses Bild als reines Dokument sieht, darf ich überhaupt nichts daran ändern, wenn das Ganze aber für ein Plakat, ein Titelbild oder ein CD-Cover vorgesehen ist, geht es um ganz andere Kriterien, die eher der Illustration entsprechen, als denen des dokumentarischen Fotos, und da darf ich viel mehr machen. Da darf ich Nebel rausrechnen, wenn es mir zu flau ist, da darf ich Objekte rein- oder wieder raus retuschieren, weil ich diese für meine Aussage brauche. Aber das hängt nicht allein mit dem Bild selber zusammen. Es hängt auch mit seinem Umfeld, also wie es später wahrgenommen und wo es eingebaut wird, zusammen. Insofern ist es – um zu diesem „M“ zurück zu kommen – völlig illusorisch zu sagen, dass ich ein „M“ unter jedes Bild mache, das digital bearbeitet wurde, denn dann müsste ich unter jedem eins machen. Und zu sagen, dass es nur in Bildern gemacht wird, die retuschiert sind, das geht genauso wenig. Es gibt diese Grenze nicht, ich kann nur sagen, dass die Medien, die Fotografen, Zeitschriftenredakteure und so weiter einen eigenen Berufsethos besitzen müssen, bei dem sie sagen, dass bis zu dieser Grenze gewisse Dinge erlaubt sind und darüber hinaus nicht. Aber man kann diese Grenze nicht fixieren. Das muss jeder mit sich selber ausmachen, wobei jeder weiß, dass die Grenzen der Yellow Press oder der Bild-Zeitung andere sind, als die eines „Spiegel“ vergleichbaren Mediums.

Wo wird die digitale Bildbearbeitung Ihrer Meinung nach hinsteuern? Was wird noch auf uns zukommen?

DOC: Das kann ich schlecht sagen, weil ich immer wieder selber überrascht bin, wenn ich neue Photoshop-Versionen sehe und was die Programmierer dort wieder eingebaut haben. Eine Sache wird im professionellen Bereich das sein, was Sie vorhin schon angesprochen haben: Das CGI, dessen Einbeziehung von 3D-Objekten immer einfacher wird, was bedeutet, dass 2D und 3D, also Foto und körperliche Konstruktionen, immer mehr zusammen wachsen werden, oder auch, dass bestimmte Prozesse immer einfacher werden, wie z.B. die „Rote-Augen-Problematik“, welche früher für Laien recht schwierig in den Griff zu kriegen war. Inzwischen gibt es aber Automatiken, die so etwas erledigen oder Programme, die es gleich automatisch erkennen und entfernen, ohne dass der Benutzer überhaupt noch etwas machen muss. Ich denke, in Richtung dieser Automatisierungen und Erleichterungen wird es gerade im Consumer-Bereich gehen, während bei den Profis andere Werkzeuge entwickelt werden, die bestimmte Dinge vereinfachen, schneller oder überhaupt erst möglich machen, die es vorher nicht gab.

Kommen wir einmal zu Ihrer Zeitschrift „Docma“. Wie kam es dazu, eine eigene Zeitschrift für digitale Bildbearbeitung ins Leben zu rufen? War das nicht mit einem erheblichen Risiko verbunden?

DOC: Das war natürlich mit einem erheblichen Risiko verbunden, besonders weil wir das zu einer Zeit gemacht haben, in der damals mit dieser „Internet-Blase“ alles zusammengebrochen war. Der Grund dafür war, dass ich und mein Kollege Christoph Künne für unterschiedlichste Fachzeitschriften geschrieben haben, wir aber immer das Problem hatten, dass, wenn Workshops acht Seiten und mehr gebraucht hätten, natürlich jede Redaktion abgewunken hat. Und irgendwann hatten wir die Nase davon voll und uns war klar, wenn wir unsere Workshops und unsere Beiträge so machen wollen, wie wir es wollen, wir wohl um eine eigene Zeitschrift nicht herum kommen würden. So haben wir uns dann zusammengesetzt und dieses Heft geplant und irgendwann den Sprung gewagt.

An wen richtet sich „Docma“?

DOC: „Docma“ richtet sich ungefähr zu gleichen Teilen an professionelle Anwender digitaler Bildbearbeitung, insbesondere von Photoshop, und an Laien, was in der Regel nicht unbedingt heißt – das sehen wir auch an den Einsendungen zu unseren Wettbewerben – dass die Leute, die digitale Bildbearbeitung professionell betreiben, unbedingt besser sind als die sogenannten „Semi-Professionellen“. Oftmals liegt es daran, weil diese User mehr Zeit haben, um zu experimentieren, ohne den Zeitdruck dahinter, dass bestimmte Projekte abgegeben werden müssen. Das hat zur Folge, dass sie die Werkzeuge manchmal sogar besser kennen als manche Profis. Weiter richtet sich „Docma“an Leser, die im weitesten Sinne mit digitaler Bildbearbeitung zu tun haben, also nicht reine Fotografen, die ab und zu nur einfach eine Tonwertkorrektur machen möchten, sondern schon Benutzer, denen die Nachbearbeitung mindestens genauso wichtig ist wie die Fotografie selbst. So geht’s mir selbst z.B. Ich fotografiere nicht dahingehend, dass ich toll komponierte Bilder haben will, sondern ich fotografiere Bilder als Rohmaterial, von denen ich erwarte, dass ich sie später einmal für eine interessante Montage verwenden kann.

Mit der 20. Ausgabe der „Docma“ wurden grundlegende Veränderungen eingeläutet. Das Heft erscheint nun nicht mehr alle drei, sondern alle zwei Monate, und es werden mehr Beiträge von „außen“ hinzugenommen. Was bedeutet das für die Qualität?

DOC: Es bedeutet, dass das Spektrum breiter wird. Wir haben das Ganze auch mit einer Umfangszunahme des Heftes verbunden, was gewährleistet, dass unser Schwerpunkt auf jeden Fall die digitale Bildbearbeitung und Photoshop bleibt. Nur nehmen wir jetzt mehr Beiträge von anderen Fachautoren hinein, weil wir mittlerweile bestimmte Schwerpunkte von Photoshop haben, die nicht mehr unsere eigenen sind. In diese Schwerpunkte müssten wir uns erst einarbeiten. Diese Schwerpunkte beherrschen diese Fachleute aber ohnehin schon, so dass wir auch Software rund um Photoshop mit in die Zeitschrift nehmen werden, die bestimmte Dinge, die Photoshop nicht oder nicht so elegant lösen kann, besser oder professioneller löst, wie z.B. das schon erwähnte „Photoshop-Extended“, welches die Möglichkeit hat, direkt 3D-Objekte zu importieren, die ich dann in Photoshop nicht nur in das Bild schieben, sondern frei im Raum drehen, also die Position, Perspektive und Größe genau anpassen kann. Man muss sich jetzt also auch Gedanken machen, wie man solche 3D-Objekte überhaupt erzeugt und diese dann in Photoshop importiert. Um solche Dinge wird es halt gehen.

Ich möchte noch einmal auf das Vorwort in Ihrer Zeitschrift zurückkommen. Darin nehmen Sie auch immer wieder Stellung zu aktuellen Themen, die nicht direkt etwas mit der digitalen Bildbearbeitung zu tun haben. Wie wichtig sind Ihnen solche Artikel?

DOC: Die sind mir sehr wichtig, denn sonst würde ich sie ja nicht schreiben. Da muss man vielleicht ein wenig als Hintergrund wissen, dass parallel zu dieser ganzen Bildbearbeitung, die ich seit ’84, ’85 betreibe, ich seit 1982 für fast ein viertel Jahrhundert Chefredakteur und Herausgeber der einzigen deutschen Zeitschrift für Motorrad-Rocker war, ohne selbst im übrigen Motorrad zu fahren. Das habe ich nicht wegen des Interesses an Motorrädern gemacht, sondern aus politischem Interesse. Bei meiner Beschäftigung mit diesem Bereich, der mich anfangs aus völlig anderen Gründen interessiert hatte, nämlich weil ich mich für die Bilder auf Motorrad-Tanks interessiert und etwas darüber schreiben wollte, habe ich schnell gemerkt, dass viele staatliche Aktionen, die gegen manche dieser Clubs liefen, mit meinen Vorstellungen von Rechtstaatlichkeit nichts mehr zu tun hatten. So habe ich dann halt versucht, bestimmte politische Positionen, die ich habe, in diese Zeitschrift mit einzubringen. Und ähnlicher sehe ich es heute auch mit „Docma“. Digitale Bildbearbeitung hat ihre ästhetischen und vor allem technischen Aspekte, aber das Ganze, so wie wir es Anfangs hier diskutiert haben – was z.B. Fälschungen betrifft – existiert nicht im luftleeren Raum, sondern immer im gesellschaftlichen Umfeld. Darum geht es mir, zu zeigen, dass die Benutzer sich nicht nur mit den technischen Aspekten auskennen sollten, sondern eingebettet in die Tatsache, dass sie auch Bürger eines Staates sind, in dem es positive und negative Entwicklungen gibt, und dass sie mit dem, was sie als Bildbearbeiter tun, das einbeziehen müssen. Nach einem Vortrag hat mir einmal jemand genau die gleiche Frage gestellt und ich antwortete, dass, wenn wir unseren Lesern mit diesen Hinweisen, die wir ihnen geben, in gewisser Weise ein Gift an die Hand geben, das man eben auch missbrauchen kann, um damit unangenehme und nicht wünschenswerte Dinge zu machen, dann müssen wir zumindest auch das Gegengift mitliefern. Und das sehe ich durch diese politischen, ethischen und gesellschaftlichen Bezüge in diesen Editorials unseres Heftes.

Es gibt auch eine Webseite (www.docma.info) zur Zeitschrift. Was erwartet den User dort?

DOC: Dort gibt es vor allem News-Meldungen. Das heißt, wir schauen uns an was es auf dem Markt an interessanten Neuigkeiten oder Arbeitshilfen es für Leute gibt, die digitale Bildbearbeitung betreiben. Aber wir schauen auch nach interessanten Seiten von anderen, die z.B. ihre Bilder präsentieren, von Galerien oder von Wettbewerben, oder entdecken im Web einen Workshop zu interessanten Themen und weisen unsere Leser darauf hin, oder dass Verlage kostenlose Kapitel aus Büchern ins Web stellen. Zudem verschicken wir regelmäßig an eingetragene User – ich glaube, es sind derzeit über 20.000 – unsere „Docmatische Depesche“, wo noch mal die wichtigsten dieser ganzen Kurzmeldungen zusammengefasst sind. Dann hat die Webseite natürlich auch die Funktion, dass man zurückliegende Hefte oder die Buchreihe, die wir gemacht haben, bestellen kann. Des Weiteren kann man dort das Arbeitsmaterial für unsere Workshops runter laden, und man kann sich zu unserem Bildbearbeitungswettbewerb „Docma-Award“, der jedes Jahr stattfindet, anmelden, und noch einiges mehr.

Die besten Photoshop Tipps & TricksEnde Februar ist Ihr neues Buch „Photoshop – Tipps und Tricks“ erschienen, welches Sie wieder zusammen mit Christoph Künne erstellt haben. Handelt es sich hierbei um eine konsequente Weiterführung der „Photoshop-Workshop“-Reihe oder lag dieses mal ein anderes Konzept zu Grunde?

DOC: Nein, das ist jetzt ein ganz anderes Konzept. Wir haben ja mit dem Verlag Addison-Wesley, mit dem wir diese Bücher gemeinsam produzieren, sozusagen zwei Themenbereiche entwickelt: Wir haben zum einen die Schiene mit den großen, umfangreichen Büchern, in denen wir in den ersten beiden Bänden Workshops, die irgendwann einmal in der „Docma“ erschienen sind, noch einmal in Buchform veröffentlichen. In dem dritten Band, der jetzt erschienen ist, geht es aber nicht um lange Workshops, in denen Dinge ausführlich erklärt werden, sondern um Tipps und Tricks, die manchmal in einer einzigen Überschrift oder einem einzigen Bild erklärt sind, aber manchmal auch über 2-3 Seiten. Man liest es weniger wie einen Workshop, sondern eher wie eine Witz-Seite, man liest es einfach mal durch und bleibt plötzlich an etwas hängen und merkt, dass das etwas ist, was man schon immer wissen wollte, man stolpert also erst darüber, wenn man es erfährt. Es geht um Dinge wie zum Beispiel, dass es Tastatur-Kürzel gibt, mit denen man gewisse Dinge machen kann oder wenn man in der Ebenen-Maske etwas ändert, passiert plötzlich etwas ganz bestimmtes mit dem Bild, solche Dinge halt.

Der andere Teil ist die sogenannte „Edition Docma“, welche eigentlich dadurch entstanden ist, dass wir immer wieder Mails von Lesern bekommen haben, denen die Workshops in der „Docma“ zu komplex waren und die wissen wollten, ob wir es auch einfacher erklären könnten. Denen haben wir immer geantwortet, dass wir es sicherlich können, aber es nicht wollen, da „Docma“ ein Magazin für fortgeschrittene bis professionelle User ist, und für Einsteiger gibt es genügend Workshops in anderen Zeitschriften. Aber es war auf Dauer recht unbefriedigend, den Leuten immer nur Absagen zu erteilen, und deswegen haben wir uns überlegt, wie wir es besser machen könnten. Die erste Idee waren Sonderhefte, die aber den Nachteil haben, dass sie nur ein paar Wochen oder Monate lang erhältlich sind. So sind wir auf die Idee gekommen, das Ganze als eine Art Photoshop-Enzyklopädie, eine erst mal 20-bändige Reihe, zu machen, mit kleinen Taschenbüchern, wobei das besondere dieser Reihe darin liegt, dass jedes dieser Bücher ein einzelnes Thema bearbeitet. Wir nehmen uns also ganz bestimmte, aus der Praxis entwickelte Themen-Bereiche heraus, um diese auf den knapp 120 Seiten des Buches darzustellen. Es wird dabei bei Null angefangen, es setzt also keine großen Photoshop-Kenntnisse voraus, entwickelt diese aber innerhalb dieses Buches soweit, dass am Ende ein professioneller Umgang mit diesem einen Problem entsteht. Und wenn man diese Reihe durchgearbeitet hat und es umsetzen kann, darf man sich als professionellen Bildbearbeiter verstehen. Und so haben wir bei unseren Workshops in der „Docma“ nicht mehr die Notwendigkeit, bei Adam und Eva anzufangen, sondern können einfach sagen, in welchem Buch und auf welcher Seite Grundklegendes zu dem Thema zu finden ist.

Zum Abschluss noch ein paar Worte zu den Adobe-CS3-Programmen. Sind sie so revolutionär wie viele meinen oder doch nur ein riesiger Hype?

DOC: Naja, die Bereiche, die ich vorhin schon angesprochen habe, z.B. mit der „Photoshop-Extended“ Version, sind schon sehr interessante Funktionen, es gibt aber auch in der normalen Photoshop-Version viele neue Funktionen zur Arbeitserleichterung, z.B. dass man Filter nicht mehr endgültig anwenden muss, sondern es jetzt so handhaben kann, wie man es bisher mit Farb- oder Helligkeitsveränderungen gemacht hat, also mit später änderbaren Einstellungsebenen. Jetzt kann ich so etwas auch im Bezug auf die Filter nutzen. Das bringt den Vorteil, dass ich mich nicht mehr direkt entscheiden muss, in wie ich einen Filter anlege, sondern kann die Parameter im Laufe des Prozesses noch verändern. Oder ich habe zusätzliche Erleichterungen im Bezug auf Freistellen, da ich dafür neue Werkzeuge zur Verfügung habe.

Ich würde nicht sagen, dass diese Neuigkeiten so revolutionär sind, wie es damals die Einführung des Ebenenkonzeptes war, aber für Benutzer, die viel damit arbeiten, bringt es eine deutliche Arbeitserleichterung.

Letzte Frage: Welche Frage vermissen sie bei Interviews immer?

DOC: In diesem eigentlich keine. Ich bin dankbar, dass sie die Frage nach der politischen Dimension in meinem Vorwort gestellt haben, da wäre ich sonst vielleicht selber noch drauf zu sprechen gekommen. Vielleicht noch, dass die beiden Leute, die die „Docma“ machen, also ich und Christoph Künne, aus zwei verschiedenen Bereichen kommen. Jetzt weniger, dass ich Kunstwissenschaftler bin und Christoph Künne Kulturwissenschaftler, sondern eher, dass er aus der Dunkelkammer- und Foto-Ecke kommt. Ich habe zwar auch in der Dunkelkammer gearbeitet, habe es aber immer gehasst. Ich komme mehr aus der künstlerischen Ecke, also Malerei, Zeichnung und Grafik und daher ist die digitale Bildbearbeitung für mich primär nicht nur eine Verlängerung fotografischer Werkzeuge, sondern eher die Integration dessen, was ich früher durch fotorealistische Malerei oder Zeichnungen versucht habe, und was ich mittlerweile in Photoshop mache. Ich denke, dass diese beiden unterschiedlichen Herangehensweisen an Bildbearbeitung sehr fruchtbar sind, weil „Docma“ dadurch eine Breite bekommt, die es nicht haben würde, wenn beide Grafiker wären oder beide aus dem Bereich der Fotografie kämen.

2 Reaktionen zu “Interview mit Doc Baumann”

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