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David duChemin: Landschaften fotografieren -Teil 1

geschrieben am 12. Januar 2010 von Pia Kleine Wieskamp

Laut David duChemin interessiert es niemanden, “ob Sie Ihre Fotos mit einer Nikon oder einer Canon aufnehmen; wichtig ist, ob das Foto bewegt“!

David duChemin – http://www.pixelatedimage.com - ist international anerkannter Auftragsfotograf, der sich auf humanitäre Projekte und Weltfotografie spezialisiert hat.

Seine Arbeiten führen ihn zu Plätzen auf der ganzen Welt. Er trotzte dem mongolischen Winter und fotografierte Killerbienen in Afrika, er steckte sich in Äthiopien mit Malaria an und infizierte sich in Peru mit Typhus, in Tunesien wurde er vom Kamel abgeworfen, in Indien von Straßenkindern entführt und zum Kricketspielen gezwungen, dennoch haben seine Abenteuer nur seine Liebe zu unserer Welt und ihren Bewohnern vertieft.

In seinem Buch “Auf der Suche nach dem Motiv” verrät der begnadete Fotograf einige seiner Tricks und Kniffe:

Landschaften
Für jemanden, der tolle Landschaften so sehr liebt wie ich, fotografiere ich nicht viel davon. Und wenn, dann eher aus Versehen. Vielleicht liegt es an meinem Temperament und meiner Ungeduld, dass ich nicht tagelang auf die richtigen Lichtbedingungen warten kann. Außerdem trage ich mein Stativ nur ungern mit mir herum. Wenn ich mir jedoch die Werke anderer Fotografen und das Zusammenspiel von Licht, Wetterbedingungen und Landschaft ansehe, stelle ich fest, wie sehr eine schöne Landschaftsaufnahme ein Gefühl von Raum und Schönheit vermittelt. Umgebungsporträts und Detailaufnahmen können das nicht. Egal ob Montana oder Venedig, eine Landschaft – Land oder Stadt – kann ein schönes Motiv abgeben, eine Stimmung erzeugen und informieren.
 

Beachten Sie einfach Folgendes:
  1. Verwenden Sie ein Stativ. Es lohnt sich, ein stabiles Stativ dabeizuhaben, denn so halten Sie die Kamera still und können in Ruhe den richtigen Bildausschnitt wählen. Haben Sie schon einmal die Stecken gesehen, mit denen einige Landschaftsfotografen arbeiten? Es gibt einen Grund, warum Fotografen ihre Stative um die ganze Welt schleppen.
  2.  Nutzen Sie die Schärfentiefe. Landschaftsaufnahmen profitieren von der Schärfentiefe, die eine kleinere Blendenöffnung bietet. Dadurch wird die Reaktion des menschlichen Auges besser imitiert und man kann schneller vom Vorder- zum Hintergrund wechseln, als wäre man vor Ort gewesen. Achten Sie dabei nur darauf, dass der Sensor sauber ist; denn Sensorstaub wird bei kleinen Blenden besonders deutlich sichtbar, vor allem im Himmel und in helleren Bereichen.

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