Die Gesichter hinter den Photoshoppern
geschrieben am 10. April 2007 von Pia Kleine Wieskamp
In diesem Beitrag möchte ich gerne die Gesichter hinter den Podcast-Stimmen, also „Die Photoshopper“, vorstellen.
Von Addison-Wesley sind die Autoren Doc Baumann und Christoph Künne am Start. Sie beantworten die Hörerfragen und geben mit ihren Büchern der Reihe „Photoshop Basiswissen“ Input für das Podcast.
Die Präsentatoren des Podcasts sind
Timo Hetzel (Bild links) und Philipp Walulis (Bild unten).
Mit Philipp habe ich ein Interview via E-Mail geführt:
Addison-Wesley: Philpp, dir wurde bereits einen Medienpreis – den Hörfunkpreis 2006 der bayerischen Landeszentrale für neue Medien – verliehen. Wie kamst du zum Podcasten?
Philipp Walulis: Wenn man Radio macht, wird man tatsächlich hin und wieder von Hörern nach Beiträgen gefragt, die im Radio gesendet wurden. Und da haben wir uns gedacht, warum sollen wir eigentlich dem Hörer von oben herab diktieren, wann er gefälligst etwas zu hören hat. Los ging es dann mit einem Podcast in dem die Filmkritiken aus der Radiosendung zusammengefasst wurden.
Addison-Wesley: Ich habe den Eindruck, dass ihr viel Spaß bei den Aufnahmen habt? Wie geht so eine Sendung vor sich?
Philipp Walulis: Timo bringt eine Playstation mit und ich zehn brasilianische Sambatänzerinnen. Nein, Blödsinn. Wir setzen uns bei Timo in sein Studio in dem genügend Computer stehen, reden über dies und das, schauen uns Internetseiten mit guten Fotos an und dann wird erklärt wie man so etwas auch machen kann…
Addison-Wesley: Und macht euch das Thema des Addison-Wesley-Podcasts, die ‚Bildbearbeitung’, Spaß? Fotografierst du auch und bearbeitest dann die Fotos nach?
Philipp Walulis: Ich liebe Photoshop, bzw. alle Programme mit denen man Bilder bearbeiten kann.
Bereits mit 12 Jahren habe ich auf einem Foto mein Gesicht neben Bill Gates montiert, so dass es aussah, als hätte ich ihn mal getroffen. Das war glaube ich noch mit Microsoft Paint und sah fürchterlich aus, aber die Begeisterung für Bildbearbeitung war geweckt.
Ich fotografiere auch viel, hauptsächlich mit einer digitalen Spiegelreflexkamera und da ist es einfach praktisch, wenn ich die Fotos am Computer noch verbessern kann. Es ist ja nicht jeder ein kleiner Helmut Newton.
Addison-Wesley: Habt ihr Schwierigkeiten so komplizierte Themen wie das ‚Arbeiten mit Masken & Kanälen’ in einfache Worte zu fassen?
Philipp Walulis: Ach, ich habe meinen Zivildienst im Krankenhaus in der Kinderklinik geleistet. Da lernt man komplexe Dinge einfach zu erklären. Was jetzt natürlich keine Bewertung des geistigen Niveaus unserer Hörer sein soll ![]()

Übrigens Ich halte es jetzt seit zwei Jahren durch keine solchen gestellten Fotos zu machen, ich finde die fürchterlich. Jeder doofe Provinzmoderator grinst grenzdebil in ein Mikrofon, daher anbei ein normales Foto von mir
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Viele Grüße,
Philipp
